Wussten Sie, dass in einem durchschnittlichen Haushalt mit 4 Personen jährlich bis zu 300 m³ Gas bzw. 300 Liter Heizöl eingespart werden können? Die professionell eingerichtete Solaranlage macht diese ansehnliche Einsparung zum Kinderspiel. Ganz zu schweigen vom Umweltschutz – denn zugleich reduziert sich der jährliche CO²-Ausstoß im Fall der genannten Einsparung um bis zu 600 kg Erdgas bzw. 780 kg Heizöl.

Dazu muss man wissen, dass ein erheblicher Anteil der täglichen Heizkosten alleine durch Wassererwärmung verursacht wird. Pro Tag haben wir einen durchschnittlichen Warmwasserbedarf von sage und schreibe 30 bis 50 Litern pro Person – das ist schon eine beachtliche Menge. Vom gesamten Energiebedarf eines jeweiligen Haushaltes können dabei erhebliche Einsparungen gemacht werden.

Dass hier gespart werden muss, leuchtet unmittelbar ein. Dass aber auch tatsächlich gespart werden kann, dazu tragen die modernen Formen der Solartechnik bei. Und dabei ist es tatsächlich möglich, bis zu 70% des Warmwasserbedarfs über Solarenergie zu decken.

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Wieso ist Solartechnik überhaupt möglich?

Als wäre der Traum vom niemals leeren Füllhorn wahr geworden: tatsächlich gibt es diese sagenhafte unerschöpfliche Energiequelle, die wir uns zunutze machen können: die Sonne.

Man mag es kaum glauben, aber pro Sekunde verschmelzen im Sonneninneren fast 600 Millionen Tonnen Wasserstoff. Die Wirkung: eine Strahlungsleistung von 63000 kW/m² auf der Sonnenoberfläche. Im Abstand von 150 Millionen km zur Erde bleibt dabei immer noch eine Strahlungsleistung von ca. 1000 W/m² in unseren Regionen übrig.

Rund 1000 W/m² Sonnenenergie können pro Tag in unseren Regionen auf die Erdoberfläche treffen. Sie alleine könnte den globalen Energiebedarf für bis zu 180 Jahre vollständig abdecken. Diese Zahlen können wir für unseren täglichen Energiebedarf nutzen. Hierbei stehen die Möglichkeiten der Solarthermie an erster Stelle, gefolgt von der Option, Sonnenenergie über sogenannte Photovotaik-Anlagen zu nutzen.

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Solarthermie – Optimale Ergebnisse durch optimale Expertenarbeit

Damit eine bestmögliche Energieaufnahme der Sonnenkollektoren gewährleistet ist, sollten sie optimal ausgerichtet sein. Ideal ist eine Orientierung gen Süden. Interessanterweise entspricht der (in der Übergangszeit) günstigste Winkel von bis 45° zur Erdoberfläche der typischen Dachneigung.

Solare Deckungsrate in %
Solare Deckungsrate in %

Mithilfe von Temperatursensoren lassen sich die Kollektor- und die Speichertemperatur gemessen. Ist die Kollektortemperatur um einen eingestellten Differenzwert höher als die Speichertemperatur, so wird eine Umwälzpumpe zugeschaltet, durch welche das Wärmeträgermedium im geschlossenen Kreislauf umgewälzt und der Speicher-Wassererwärmer erwärmt wird. – Zur Trinkwassererwärmung werden meistens Speicher mit zwei integrierten Heizwendeln genutzt (sogenannte bivalente Speicher-Wassererwärmer). Unter einer Heizwendel versteht man Rohrschlangen, durch welche die auf dem Dach geheizte Soarsohle zirkuliert und ihre Energie an das Brauchwasser übergibt. Die untere Heizwendel überträgt dabei die Solarwärme aus dem Wärmeträgermedium auf das Trinkwasser. Über die obere Heizwendel wird mit einem konventionellen Wärmeerzeuger nachgeheizt, falls die Sonneneinstrahlung nicht ausreicht.

Solar-Anlage mit Nachheizung
Solar-Anlage mit Nachheizung

Für Detailfragen stehen wir Ihnen jederzeit gerne zur Verfügung und erklären Ihnen Einzelheiten der Technik zur umweltfreundlichen Energiegewinnung. Gerne auch besuchen wir Sie vor Ort, um gemeinsam mit Ihnen die bestmögliche Lösung für Ihren Haushalt zu erarbeiten.

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Photovoltaik – was ist das, und wie funktioniert es?

Auf den Punkt gebracht, ist Photovoltaik eine Form der umweltfreundlichen Energietechnik, die in erster Linie aus Sonnenenergie elektrische Energie gewinnt. Eine Photovoltaik-Anlage verwandelt also Sonnenenergie in elektrischen Strom.

Wie aber können wir diesen Strom nutzen? Das Verfahren ist recht einfach: der aus Sonnenenergie erzeugte Strom wird zunächst dem öffentlichen Stromnetz zugeführt. Am Strombezug ändert sich bei den gängigsten Anlagen nichts, denn der geschieht weiterhin über das öffentliche Netz. Der umweltfreundliche, von der Photovoltaikanlage erzeugte Strom wird jedoch im Gegenzug vom jeweiligen Stromversorger vergütet – und dies mit einer garantierten Laufzeit von 20 Jahren. Die Investition rechnet sich also risikofrei und erwirtschaftet darüber hinaus auch noch langfristigen Gewinn.

Darüber hinaus lässt sich auch die Förderung solcher Anlagen beantragen. Die KFW zum Beispiel bietet günstige Darlehen bei bis 20 Jahren Laufzeit an, wobei die ersten beiden Jahre sogar tilgungsfrei sein können. Über diese und weiter Förderungsmöglichkeiten beraten wir Sie gerne und betreuen auch auf Wunsch den gesamten Förderprozess.